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Philosophie/Ursprung


Seit September 2011
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Die Badminton-Jugend des TSV Heiligenhafen

ermittelte ihre Meister


Die Kinder der Sparte Badminton des TSV Heiligenhafen haben jüngst ihre Vereinsmeisterschaft durchgeführt. Gespielt wurde in der Disziplin Einzel. Hierbei musste pro Begegnung ein Satz, der bis 21 Spielpunkte gespielt wird, absolviert werden. Beim Spielstand 20:20 muss so lange gespielt werden bis der Sieger 2 Punkte Vorsprung hat, aber bei 30 Punkten ist dann endgültig Schluss.

Die Turnierleitung hatte eine Gruppe mit sechs Spielerinnen und Spieler gebildet. Innerhalb der Gruppe wurde das System „jeder gegen jeden“ gespielt, so dass jeder im Laufe des Turniers fünf Spiele absolvieren musste. Die meisten Spiele endeten mit einem geringem Punkteabstand, einige wurden dabei erst in der „Verlängerung“ entschieden. Das wiederum bedeutet, wie eng beieinander die Spielstärke der Kinder liegt, so dass mitunter auch das glücklichere Ende entscheidend für Sieg oder Niederlage war. Die beste Spielerin bei diesem Turnier war Michelle Celine Gillat. Sie besiegte alle Gegnerinnen und Gegner und ist somit die Vereinsmeisterin 2011. Die Platzierungen für den zweiten und dritten Platz wurde durch die bessere Differenz bei den Spielpunkten entschieden. Die Vizemeisterschaft errang  Shayenne Richter, dicht gefolgt auf Platz drei von Alena Müller. Beide Spielerinnen erspielten zwei Niederlagen und drei Siege. Mit drei verlorenen Spielen und zwei Siegen belegte Sophie Thomas den vierten Rang. Bei den folgenden Platzierungen mussten wieder die erreichten Spielpunkte heran gezogen werden. Dabei hatte Benita Ender die Nase vorn. Sie erkämpfte sich den fünften Platz. Ebenfalls mit vier Niederlagen und einem Sieg belegte Philipp Reitenbach den sechsten Platz. Fazit: wenn alle Beteiligten weiterhin fleißig am Training teilnehmen, stehen ihnen die Türen für die Zukunft weit offen für die regionalen und überregionalen Wettkämpfe. Die nächste Gelegenheit ist schon bei den bevorstehenden Kreismeisterschaften.

Für alle Anfänger, die das rasante Spiel noch nicht so gut beherrschen, gab es die Teilnahme bei der Badminton-Olympiade, bei der fünf verschiedene Spiele durchgeführt wurden. Der Nachwuchswettbewerb ist eine Mischung aus Schlagtechnik, Lauftechnik, Präzision und Geschicklichkeit. Bei der Meisterschaft haben in diesem Jahr vier Kinder teilgenommen. Alle  hatten sich beim Federball-Weitschlagen, Federball-Zielschlagen und Federball-Hochspielen zu bewähren. Außerdem wurden die Übungen „Hoher Aufschlag“ sowie der Sternlauf durchgeführt. Die kompakteste Leistung konnte Tina Boten abrufen. Sie erreichte mit 18 Punkten den Sieg. Dicht gefolgt auf dem zweiten Platz mit 16 Punkten von Jasmin Ender. Mit weiteren zwei Punkten Abstand erspielte sich Anouk Ender den dritten Rang. Komplettiert wurde das Feld mit Sophie Reitenbach mit zehn Punkten auf dem vierten Platz. Nächstes Jahr wird dann um Punkte gekämpft.

Am Vereinsturnier haben auch die Jugendlichen des Vereins teilgenommen. Sie spielten mit den Erwachsenen bei dem sogenannten „Kuddelmuddel“-Turnier mit. Hierbei werden alle Spielerinnen und Spieler nach ihrem persönlichem  Leistungsstand aufgelistet. Für die jeweiligen Spiele werden sie dann zu Paarungen zusammen gelost. Diese Doppel spielen dann gegeneinander. Dieses Verfahren wird Runde für Runde neu ausgelost. Dabei entstehen interessante Möglichkeiten, wer mit wem gegen wen spielt. Bei dieser vereinseigenen Turnierform steht der Spaß am Spiel im Vordergrund. Nach allen Spielen haben sich dann alle Beteiligten, sowohl die „Kleinen“ wie auch die „Großen“ an dem Grillplatz mit leckeren Spezialitäten gestärkt.


[Bericht von Gerhard Ahlf, September 2011]
 

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