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Philosophie/Ursprung


Seit September 2011
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9 Gründe für Badminton

1. Badminton ist nach Laufen eine wirkungsvolle Trainingsform für das Herzkreislaufsystem. Schon zweimal pro Woche eine halbe bis eine volle Stunde reichen aus, um den persönlichen Fitnesszustand zu verbessern.

2. Badminton kann man fast überall spielen. Viele Städte haben ein Badmintoncenter oder zumindest einen Verein.

3. Badminton als Verbrennungsmotor. Der Körper verbrennt viele Kalorien, ohne das man es merkt. Abnehmen und dabei noch Spaß haben - wo gibt es das schon? Man ist dauernd in Bewegung - anders als in Mannschaftssportarten. Wo man häufig so nicht aktiv in das Spielgeschehen eingreifen kann.

4. Badminton heißt auch, dass Du das Spieltempo selbst bestimmen kannst und keine Angst vor Überlastung zu haben brauchst. Man spielt zu zweit oder zu viert, mit Freund oder Freundin. Miteinander - Gegeneinander. Spaß ist dabei.

5. Badminton ist eine kommunikative Sportart. Nette Leute kennen lernen - beim Badminton kein Problem.

6. Badminton ist anspruchsvoll und einfach zu gleich. Bei Anfängern kommt ein Ballwechsel schnell zustande - aber bis zum Badminton auf hohem Niveau ist es ein weiter Weg.

7. Badminton spielen kann man in jedem Alter - von 7 bis 70 und sogar gemeinsam! Das gibt es in kaum einer anderen Sportart.

8. Badminton ist in. Fit werden durch Badminton ist der Trend - denn Badminton trainiert Körper und Geist!

9. Badminton-Fans gibt es überall und man ist in guter Gesellschaft. Die olympische Sportart zieht immer mehr in ihren Bann und wer schon mal ein Top-Turnier, als Zuschauer erlebt hat, wird von der Sportart nicht mehr loskommen.

Übrigens - das folgende Zitat aus der Apotheken-Umschau (vom 15.03.2003, S. 57) konkretisiert die Intensität von Badminton im Vergleich zu anderen Sportarten (in diesem Beispiel Tennis):

"Ein Vergleich mit Tennis veranschaulicht, welche Anforderungen Badminton an seine Spieler stellen kann: Boris Becker legte im Wimbeldon-Finale 1985 gegen Kevin Curren in drei Stunden 3,7 Kilometer zurück, während der Badminton-Spieler Morton Frost aus Dänemark in den 75 Minuten seines VM-Finales gegen den Chinesen Han Jian 7,3 Kilometer lief. Becker kam dabei auf eine effektive Belastungszeit von 18 Minuten (=9 Prozent). Frost war 48 Prozent seiner Zeit in Ballwechsel verwickelt und schuftete netto 37 Minuten lang (zitiert aus: Christian Schwab, 'Badminton für Anfänger')."

Geschichte des Badminton


Der Ursprung

Wie das alte Spiel Federball zustande gekommen ist, weiß man nicht genau. Es war ursprünglich ein Zeitvertreib, bei dem zwei Spieler mit Schlaghölzern einen Federball einander zugespielt haben, ohne, dass der Ball den Boden berühren durfte. Der Gedanke, den Ball durch das Anbringen von Federn langsamer zu machen, scheint gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Welt, unabhängig von einander, entstanden zu sein. Es ist bekannt, dass Spiel und Spaß mit verschiedenen Typen von Federbällen in China, Japan, Indien und Thailand, aber auch unter den Ureinwohnern Nord- und Südamerikas, aufs Mittelalter zurück gehen. Vielleicht ist der Federball mit irgendeinem heimkehrenden Handelsmann nach Europa gelangt, als sich die Handelswege zwischen Asien und Europa öffneten.


Das erste Schlägerspiel

Das Spiel, von dem man annimmt, dass alle modernen Schlägerspiele abstammen, hat seinen Ursprung in italienischen und französischen Klöstern des 12. Jahrhunderts. Es wurde, aufgrund der Art zu spielen, "Jeu de Paume" genannt. Mit Hilfe der Handfläche (Fr. paume) wurde der Ball im so genannten Ballhaus an die Gegner rübergeschlagen. Unter dem Namen "real tennis" verbreitete sich das Spiel um 1275 über Schottland nach England. Im Lauf des 17. Jahrhunderts entwickelte sich aus diesem Spiel das Federballspiel. Da es wenig Platz verlangte, konnte es ohne Probleme in Sälen der Schlösser und Herrensitze gespielt werden, und aufgrund der geringen, fysischen Anstrengung, war es nicht notwendig, sich für das Spiel umzuziehen. Ursprünglich war, was wir heutzutage unter dem Sport Badminton verstehen, also lediglich ein langsames, sanftes Einanderzuspielen, vorwiegend für den Adel. Manchmal spielte nur eine Person alleine und schlug dabei den Ball mit einem Schläger, oder gelegentlich auch zwei, hoch in die Luft.

Das 16. Jahrhundert

Während des 16. und 17. Jahrhundert wurden überall in Europa Ballhäuser gebaut, wo diejenigen, die sich es leisten konnten, spielten. Im 16. Jahrhundert wurden Schläger entwickelt, die man für unterschiedliche Spiele verwenden konnte. Früher benutzte man beim Federballspiel einfache Schlaghölzer. Die Schläger, die im Lauf des 17. und 18. Jahrhundert aktuell wurden, hatten einen mit Leder umwickelten Schaft und einen fast kreisrunden Rahmen. Statt eine Bespannung aus Sehnen war der Rahmen häufig mit Pergament bespannt, welches dazu führte, dass der Schläger eher wie ein Tamburin am Stiel aussah.

Der Federball

Obwohl sich die Schläger im Lauf der Zeit verändert haben, ist es trotz allem der Federball, der das Spiel unter den Schlägerspielen einzigartig macht. Wie der Ball sich entwickelt hat ist und bleibt allerdings ein Rätsel. Die ältesten Bälle waren doppelt so groß und schwer wie heute, aber nach und nach wurde das Gewicht verringert. Ab 1839 war es möglich, mit Gummibällen als Alternativ zu den Federbällen zu spielen.

(Quelle: Svenska Badmintonförbundet [Der schwedische Badmintonverband])


Herkunft der Benennung "Badminton" für unsere Sportart

Der Name stammt aus England. In den 1870er Jahren hat der Sport Badminton dort seine modernen Spielregel bekommen und wurde nach dem Schloss Badminton House benannt.

(Quelle: Bra Böckers Lexikon [eine schwedische Enzyklopädie], 1983, Bd. 2, S. 104-105)

 

 

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